8. + 9.12.

An einem Tag, an dem man keine Zeit hat, die eigenen Adventskalendertürchen oder Paketchen zu öffnen, kann man man keinen Adventskalender schreiben.

So nachträglich: ich habe das unmögliche geschafft und an einem Tag drei sich überschneidende Termine unterbebracht. Allein die Vorstellung davon kam mir vor wie Fiktion. Uni, Gericht, Lohnarbeit. Von pünktlich morgens bis nach dem Sandmännchen. Ins Gericht, einen Tag vor dem Gerichtstermin eine weitere Ladung für eine frühere Uhrzeit erhalten, und als ich da bin, für eine nachfolgende Verhandlung länger bleiben dürfen. Abstecher zum Partner auf die Lohnarbeit, um dort zu stillen. Zu meiner eigenen Lohnarbeit. Zur Uni.

Letzteres eine Bangepartie, mit Partyhütchen. Wie ich nicht in das Seminar kam, erst schrieb, dass ich voll gerne will, dann schrieb, dass ich voll kluk sei, dann bitte-bitte, weil ich mit Baby die Uni SO vermisse. Als ich da war, hat allein die Vorbesprechung so große Freude gemacht, ich hätte Konfetti werfen können. Ich habe einen Platz bekommen und ich werde ihn benutzen.

Am Abend Nachhausekommen dann wie ein Marathonzieleinlauf, dei dem ich mir als einzige selbst zujuble.

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