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Ein langer Monat, dabei hat er nur dreißig Tage. Ein Monat, vor dem ich Respekt habe, weil ich um seine Dunkelheit weiß, und was das mit mir macht, wenn noch nicht mal Lichter hängen. Der Monat, in dem die meisten Uniseminare fallen lasse, traditionell. Und anderes auch.
Dieses Jahr war ich vorbereitet. Packte ein Pralinenseminar an den Monatsanfang, um Selfcareproviant bereit zu haben. Deckte mich mit Nahrungsergänzungmitteln ein, um Energie zu haben. Backte Kuchen. Er verging nicht ohne Verluste, der November. Aber er verging, und das war fast schade.

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gelesen: Suchst du Streit von Karsten Streich und viele andere Kinderbücher durchgeblättert. Ansonsten Texte gelesen u.a. von Raewynn Connell, Pierre Bourdieu, George Mosse, Andreas Kraß, Michael Meyer, Walt Whitman, Emily Dickinson, T.S. Eliot, Langston Hughes, Peter Reading, Wing Tek Lum, Sherman Alexie, Manfred Pfister, Jeanne-Victoire, Jeanne Desirée, Flora Tristan, Louise Dittmar, Louise Otto-Peters, Sojourner Truth, John Stuart Mill & Harriet Taylor Mill und Hedwig Dohm.

geschrieben: Auf kleinerdrei eine Rezension zum schönsten Wochenbettcomic und eine Erinnerung an den wertvollsten 20-Mark-Schein der Welt. Und dann schrieb ich mittlerweile 300 Tage am Stück auf 750words.com, und zwar über 50.000 Worte in diesem Monat, um mir einen NaNoWriMo-Badge zu verdienen. Dabei keine Story geschrieben, aber mir Gewissheit verschafft, dass jeden Tag 1500-2000 Worte schreiben so leicht ist, wenn ich es nur mache.

Nicole von Horst wrote 1692 words on Monday November 30, 2015 on 750 Words 2015-12-01 21-57-07

gelernt: ich muss WIRKLICH anfang November mit der Adventsplanung anfangen, auch wenn ich mich noch nicht danach fühle. Wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt aushelfen will, muss ich mich im Oktober dafür bewerben, nicht im November. Und, in case you didn’t know: beherzt in Jalapenos zu beißen ist nicht so klug.

gesehen: Arielle, Die Schöne und das Biest, Pocahontas, Mulan, Küss den Frosch, Rapunzel, Nightmare before Christmas, Die Hard 1 + 2, Während du schliefst, Nacht der Angst.

gehört: Immernoch oft Monument von Robyn und Röyksopp. Und viel The Knife und Fever Ray. Vor allem Mercy Street, als Rhythmus zum Tippen.

gerochen: Warme Düfte aus dem Backofen. Die erste in der Öffentlichkeit geschälte Mandarine.

geschafft: zwei Montage hauptverantwortlich für Kindergruppentreffen zu sein. Endlich Eichelkäppchen und schöne Bierdeckel mit Teelichtdochten und Wachs zu füllen. Maschenmarkierer (nach dieser Anleitung) zu basteln. Eine Waldorfpuppe für ein Geburtstagskind zu nähen.

gemacht und gegessen: Gesundmachsuppe mit Orangen und Fenchel. Kürbisgnocchi, mehrere Kürbiskuchen, einen Sack voll Pralinen, Komfortfrühstück.

gespielt: Dinovember, bis das empörte Kind genug davon hatte.

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gefühlt: auf der Hut

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