may the force

My feelings are a force. On the brink to reemergence, as they offer tiny attempts to exist again, I am struck. I am star-struck. An engine in my breast, humming. Someone turned the switch. Somewho.

My feelings are a force. I now understand. I know, somehow. How they went on hiatus, how they left me, how they left, accompanied with what I loved. So I loved no more. They left, and I, left behind, turned to stone. A distant ore that could not (be) move(d).

My feelings are a force. I know now. I know when I observe this quiet humming, caressing me in an ever so gentle way. A sound that is a light. I know and suddenly, I am, again.

My feelings are a force. Their offerings include myrrh, incense and shame. Every incident I failed, they remind me. Every pain that is possible – they know how to inflict hurt. And then, at my most vulnerable, vanished.
What I know now, what I can finally feel: those motherfuckers abandoning me? It’s what they did to save my sorry ass. They could’ve killed me. Would’ve eaten me alive, inside out and so forth. If they had stayed. If they had made me feel them. Those were not walls I built. I did not become stone. I gained layers to face a force I missed.

My feelings are a force. They move me. To tears, usually. Or to song, today.
A soft-spoken humming.

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8

Sich Ende September an den August erinnern ist nicht leicht, aber wenn ich mir jetzt nicht ein bisschen Mühe gebe, ist Ende des Jahres alles weg. Ich erinnere mich an Hitze, zu viel Hitze, und Regentage, ein starkes Entweder-Oder, kein Angenehm, kein Dazwischen. Ich bin deshalb meistens im Haus geblieben. Dann kam ein Urlaub mit Verreisen, mit Gartenpool, mit Katzenbabys und Trampolin und alles rief nach Draußen. Den August durchgespielt nach Anleitung des Kindes.

decay

gelesen: Magic Cleaning von Mari Kondo (nützlich). Das bewegte Buch von den Krickelkrakels und ungezählt viele Kinderbücher mehr (okay). Publikumsbeschimpfung und andere Stücke von Peter Handke (redundant). Tschick von Wolfgang Herrndorf (wow!).

geschrieben: Notizbuch. Packliste und Ferienplan.

gelernt: was auch immer es ist, ich habe es vergessen.

gesehen: Mad Men von Staffel eins bis vier (How could I miss this). „Hui husch husch, bitte hui husch husch!“- seit dem Kind die Trainspotting-Videos („viel Dampf“, „mächtiger Sound“) zu langweilig geworden sind, verlangt es ausschließlich nach bestimmten animierten, englischsprachigen Lernvideos mit Lok.

gehört: STS, Farin Urlaub, Philip Glass, Die kleine Raupe Nimmersatt von Ludger Edelkötter und Richard Claydermann für die letzten Seiten Tschick.

gerochen: Popcorn und Kürtős, weiße Schokolade mit grünem Tee und Sesam, Rosmarin und Katzenfutter.

geschafft: eine Op-Art-Spindel zu bauen. Eine 1.0 in der Geschichtsklausur (BOOM!). In mein neues zulassungsbeschränktes Nebenfach reinzukommen. Einen Platz im Railsgirls-Workshop zu ergattern.

gestreichelt: Ziegen, Schafe, Esel, Kaninchen, Birma-Katzen, Schnecken, Ponys, Kinderhaar (gedankenverloren auch mal das des falschen Kindes).

gesucht: Meinen Ausweis, den Ausweis des Kindes und mein Handy bei einem kurzen Aufenthalt in einer Wiener Notaufnahme. Ein Quidditch-Match. Ein Geschäft, das Polaroidfilme offeriert.

gefunden: Nichts von alledem.

gesteckt: mit den Waden im Schlamm, mit den Füßen in eisigem Bachwasser, um den Schlamm fortzuwaschen (lieber den Schlamm an der Sonne festtrocknen lassen). Die Hand in einen Poolfilter wie in den Mund der Wahrheit.

gefühlt: beschenkt. Und wie sich eine Nacktschnecke anfühlt, wenn man im Dunkeln barfuß in sie hineintritt.

12 von 12 – August

Vergessener 12. August, reingestopft in die letzten Stunden vor einem Sommerurlaub. Alles in Taschen stopfen und hoffen, dass nichts vergessen ist und nicht zuviel unnütz dabei. Wer nicht so vergesslich ist wie ich, hat eigene Bilder schon längst bei Draußen nur Kännchen verlinkt.

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Mittags aufgewacht und noch nicht mehr geschafft, als einen Flechtzopf zu lösen. Meine Haare haben Augenringe.

One_hundred_fucking_ninety____12von12

Zehn Tage noch, bis zum nächsten Badge, und nicht geschummelt.

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Sonnengrüße, nackte Füße. Das reimt sich, aber das Beste daran ist eigentlich, fertig zu sein. Sich hinlegen, dann lachen, weil es auch nicht mehr Bewegung als bei Sex ist.

Refreshing_cucumber_lemonade_following_a_recipe_by__pantsukudasai____12von12

Wenn das Leben dir Gurken gibt, die du noch aufbrauchen musst, ehe du für Wochen in den Urlaub fährst, mach Limonade daraus.

Watering_my_darlings__including_this_suprise_that_grew_out_of_a_seed_I_didn_t_plant.__12von12

Ich weiß nicht, wie sie heißt, ich dachte, der Keim käme aus einem Samen vom Nachbarbaum,und jetzt Blüten. Ich gieße sie und warte ab.

Packing_for_Vienna_I__12von12Für Wien packen; Kleidung. Nur die schönen Sachen mitnehmen.

Packing_for_Vienna_II

Für Wien packen, Kosmetika & Co. Alles packen, was klein ist und nützlich.

Charging_for_Vienna__12von12

Für Wien aufladen. Nachhaltige Anschaffung und passender Quatsch.

Dancing_to_the_sound_of_The_Rocky_Horror_Picture_Show__carrying_all_baby_dolls__the_hairy_one__too___while_simultaniously_making_wind_with_a_hand-held_fan._Whatever_this_kid_demands.__12von12

Das Kind unterhalten. Wir tanzen zur Musik der Rocky Horror Picture Show, ich habe einen Fächer, es ist heiß. Das Kind will, dass alle Babys mittanzen, auf meinem Arm. Und ich soll fächern. Wenn’s weiter nichts ist. Mir fehlt sonst die Hand für das Selfie.

Oachkatzlschwoaf__scnr__12von12

Der Versuch, das Kind dazu zu bewegen, Oachkatzlschwoaf nachzusprechen, scheitert.

Packing_for_Vienna_III__12von12

Für Wien packen, Wolle. Zum Verschenken und aufwickeln und immer wieder aufdröseln und neuanschlagen.Redecorating_my_bike_helmet_for_in_Vienna_I_might_use_it._Today_does_not_officially_end_yet__today_is_just_about_to_start.__12von12
Bevor ich schlafen gehe (Quatsch, ich gehe gar nicht schlafen, mitten in der Nacht sitzen wir schon im Auto), nachdem alles gepackt ist, was ich packen kann, verziere ich noch meinen Fahrradhelm mit Glitzerstickern. Vielleicht fahren wir ja Fahrrad. Vielleicht bin ich mutig und benutze es dieses Jahr noch.