NaBloWriMo

Jedes Jahr im November zwickt mich was. Es ist NaNoWriMo. 2008 habe ich das erste Mal versucht mitzumachen. Das ging nicht gut, ich bin mit einem Romanprojekt eingestiegen, dass schon zu weit fortgeschritten war, an das ich so einen literarischen Anpruch hatte, dass ich den daily Wordcount von 1667 Wörtern nicht erfüllen konnte. Ein Jahr später habe ich es ohne irgendeine Planung probiert. Einen Monat, nachdem ich angefangen hatte Kreatives Schreiben zu studieren. Das hat nicht geklappt, aber ich habe daran gelernt, dass ich meine Texte genau vorstrukturieren muss, dass ich nicht irgendwas ins Blaue schreiben kann, sondern vorher irgendwie wissen muss, was ich schreibe, wenn es länger werden und Sinn ergeben soll. Also mal überlegt, dass ich einfach meine ganze Story vorher planen muss, dann könnte ich sie am 1. November einfach runterschreiben. Nicht funktioniert, mir fiel erst am 31. Oktober auf, dass ich noch nichts geplant hatte. Ein anderes Mal habe ich meinen Anspruch so gesenkt, nahm mir nur vor, einfach irgendwas zu schreiben, auf 750words.com, Hauptsache 50.000 Worte im Monat November. Noch nicht mal das hat geklappt. Ich sucke hart darin, Zeug konsequent durchzuziehen. Jedes Mal, das ich mich für den NaNoWriMo angemeldet habe, habe ich aufgeben und verloren. Heck, ich habe mir sogar das Buch von Chris Baty gekauft, und es nicht geschafft. Auch dieses Jahr: ich bin nicht vorbereitet. Ich bin so schon überfordert von Uni und Baby. Ich habe keine Geschichte zu erzählen, suche momentan mühsam nach Stoff, übe erst wieder Notate zu machen. It’s been gone for too long.

Aber ach! Aber jetzt! Leelah kam über map und tante auf die Idee, im November 30 mal zu bloggen. Wasauchimmer. Wielangauchimmer. NaBloWriMo, der Naturally Awesome Blog Writing Month. I so need this! Habe seit Sommer sehr seriösliche Probleme zu schreiben und zu bloggen. Habe x aufgegebene Textstümpfe im Backend. Ich brauche hundert Jahre für eine Normseite und habe Zweifel, wie relevant oder interessant denn bitte ist, was ich zu irgendwas denke.

Fuck it! Es ist November! Und wenn das klappt, das Waszusagenhaben und es lesbar machen, dann wird das mehr und yeah. Wieder Klarkommen mit öffentlichem Onlineleben. Huiuiui. Honeys, I’m in!

2 Gedanken zu “NaBloWriMo

  1. Pingback: NaBloWriMo | sofakante

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