entsetzen

Entsetzen
Ein unnützes Zwischenjahr, ein Pausenjahr, ein Weißichnnicht. Ich hatte einen ironischen Text dazu geschrieben, der sich der luschigen Weg-Metapher bediente, vom Verlaufen, Steckenbleiben und Richtungändern, den Begegnungen die man hat, und dass man wohl was lerne. Ein genervter Text, dass der Weg nicht das Ziel sei, wenn man irgendwo ankommen wolle, wenn anderswo wer warte. Jetzt ist der Text weg, anstatt sich zu geplantem Zeitpunkt selbst zu veröffentlichen und ich bin so wütend, dass ich nicht weiter weiß, nur grolle. Ob das auch als Bild für das letzte Jahr taugt?
Das wird ihm nicht gerecht, auch wenn ich ein Jahr, dieses Jahr nur im Schatten der letzten drei Monate sehen kann. Der Rest ist so weit weg, ich weiß nichts dazu zu sagen. Keine Statistiken zu meinem Leseverhalten, kein Best-of der einzelnen Monate. Lückenjahr, zum Üben für 2013. Das dann vollbekommen, bitte, und rechtzeitig speichern.

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Vierter Advent

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Den 3. Advent übersehen, der 4. Advent ist da und ich bin in Gedanken schon im nächsten Jahr. Die Zeit vergeht so staunenswert schnell. Ich will sie nicht anhalten, nur zurückgehen oder vorspulen können. Morgen ist Bescherung, wer wie brav war, ist dafür unerheblich. Fast alle Geschenke habe ich zusammen, fast alles verpackt. Aufräumen, Baum aufstellen, Baum schmücken. Fast alles geschafft. Weihnachten passiert und geht an mir vorbei. Erst wenn Weihnachten vorbei ist, weiß ich, was ich hätte schöner machen können. Aber ach, ich bin so müde.