Sommerferientagebuch, I


Einen Stoß buntes Papier kaufen, damit fast alles von minieco nachbasteln wollen, Diamanten und Polyhedra, Girlanden und Kuverts.

Extra ein Weinglas nehmen, nur um Rotwein damit in die Suppe zu kippen; aus Tomatensuppe Traubensud kochen, killing its color.

Custom Kalender auf Papier malen, weil ich nicht programmieren kann.

Ein erstes Mal seit zwei Wochen alleine aus dem Haus gehen, nur um Frau Fragmente zu treffen, in fensterreiche Dachwohnungen hineindenken, noch lieber mit ihr Abendwinde passieren.

Kolostrum in Papiertaschentücher drücken; steife Flecken, nah an gestärkten Krägen.

Samenreste in Papiertütchen.

Besuch von Christian mit Gruß von Kathrin. Gute Güte. Und Schaumstoffelefanten, Zitronenlimonadensirup, Erdbeerkumquatmarmelade.

Mein Fahrrad, das ich nicht alleine aus dem Keller gehoben bekomme. Es fahren, einen Helm dabei tragen und späte Balkonblumen in seinem Korb.

Auf dem neuen Balkon ein erstes Kaffeeundkuchen. Wir nennen das Sommer, so wie man etwas herbeiruft.

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