auf den Weg bringen

Zum Neuen –
Was werden soll, liegt in Wimpernwünschen, wie üblich. Was ich selbst machen will, ist was anderes, das darf man sogar sagen. Schwarzer Tee und weiße Balken. Ich will Dinge in Wochen wickeln; Bücher lesen, Freund_innen treffen, eins pro. Ich will Politik, will Feminismus nicht nur lesen, sondern machen, ich will herausfinden, wie das geht. Will studieren, mit diesem Trick: Leistungsnachweise nicht dafür da, nur zu zeigen, dass man was kann (statt was zu können), sie sind Festhaltepunkte, sich auf den Weg zu machen, was zu lernen (den Zweck zum Mittel machen). Ich will Hände ausstrecken und mit allen Fingern Menschen finden Freunde greifen. Sachen in die Stadt pappen. Worte in die Welt halten, die weiter ist als was in mir wohnt. Ich will Tiere streicheln und drauf kommen, was ich JETZT (immer jetzt) für mich besser machen kann. Leben und atmen und Wind in den Wimpern. Ich will, und das ist das Schönste.

2 Gedanken zu “auf den Weg bringen

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