Notizheftnachträge vom letzten Jahr.

Einem Mann mit Gandalfbart vorgestellt werden. Prachtexemplar, Handshake. Kann den Paulskirchenbezug von Semmelroth nur praisen. | A place that feels like hach like always feels so always like hach. [Mittlerweile nimmer, ich emotionalisiere ökonomische Ursachen in Ärgernisse.] Von selbst mit dem  Namen angenommen werden, von Verlags- und Unimenschen. Immer sagen: Ich wohn gleich um die Ecke, Schlenkerbewegung mit dem Arm [das sag ich heute nicht]. Und ich will an diesem Ort in einer Schale leben, ungesehen sein. Es zerschlägt sich bunt hinter dem eingeschnürten Brustkorb. Locker yourself down. Schleifen um den Hals. This is all so serious & grown up & I wanna play. (Wenn ich mich traute.) Alles Kindermenschen. Im Text. | Go meet a man you know from the interwebs. Zum wievielten Mal? Wohin verlinkt man Sascha Lobo? Es gab Zeiten, da. Go get your money. Und der heiße Nasenatem. Die Frau, die die Rückenlehne ihres Partners streichelt. | Ich trage, was andere mir schenken, meine Spucke ist so süß wie Metall. Inventarisieren in wann. | Es ist gar nicht so groß, Gewöhnung, die durch Videos stattfand. Diese Tage sind voll von xsiehtauswiex³. Denis Scheck erzählt und es riecht pfannkuchenig. Mit Brille wär das spaßiger.  „So macht des auch Spass, wenn Leude auch spreche tu und richdich ans Mikro un so.“ Sagts und schnippst. Landtagsbekanntschaften. „Sie haben eine schöne Schrift“ und „Sind Sie Rheinland-Pfalz-journalistisch hier?“ Furchtreflexe, senfgelbe Hosen suchen, getätschelt werden. | Fancy people, or is it. Die Brillen und das lässige Hochsteck. So hab ich mich mal gedacht. Es wäre zu typisch. Raffgenähter Pepitarock, an den Stuhl gehängt ein Pulli, schwarz mit glitzergrauem Achtzigermuster und aufgenähten Perlmuttperlen. Ich halte das für well dressed. Ich bin müde genug, um mich über eine mittelmäßige Moderation zu ärgern. So lame wie mein Körper. (ins Mikrophon! sprechen) Fragen nach Schreibritualen, Bedeutung vom Schreiben, die These, dass eine Erzählung ab hundert Seiten ein Roman sei.| Es ist falsch, aber stört nicht, weil es stimmt. Ich bin klar, aber meine Zunge schwimmt. Wer hat das rote Sofa auf die Zwischenebene getragen? Da ist Thomas Pletzinger. Da ist nicht Andrea Diener. Auch prätentiöse Menschen müssen tanzen. Wie sie sich tätscheln. Ich notiere nur. „Jetzt sollen Sie aber nicht mehr schreiben, jetzt sollen Sie tanzen.“ „Ich hab schon getanzt.“ „Na gut.“ Er lächelt. Dass er mir Schulterrücken reibt, gleicht das Gesieze ein bisschen aus. (Aber.) Glaubensfragen. Mehr passiert nicht. ||| Gestern auch nicht. Zu [-], um Überschriften im Programmheft konzentriert durchzulesen, zu verregnet auf den Armen, um mich zu interessieren. Ich kann auch schwimmen gehen. „Möchtest du unter den Schirm?“ „Bin ich Griechenland?“ Ich verpasss die Aussteigestation sogar mit Begleitung. Angezogen einschlafen, weils zu mehr nicht reicht, kann kaum ein Lid tragen. Thematisch: Mein Islandinteresse ist Hintergrundmusik. Jetzt das Schwimmbadhaar kämmen, die Zähne putzen und los. Wird wohl. Ich habe Kathrin eine Messehallenpostkarte versprochen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s