das erste von vielen

Aus der Kategorie „Bücher, die eine Axt sind für das gefrorene Meer in uns“: Hunger – Über Magersucht und weibliches Begehren von Caroline Knapp.

Oha. So umfassend und grundsätzlich, dass es mehr ist als ein Erfahrungsbericht zum Thema Magersucht. Dass es anspricht, auch wenn Magersucht nie ein eigenes Thema war. Weil (natürlich) ganz andere Dinge dahinter stehen als Essen selbst. Der Hunger nach mehr. Ihn sich einzugestehen. Seine Befriedigung einzufordern. Warum das schwierigschwierigschwierig ist. Sowas. Viel mehr.
Beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit Caroline Knapp Foucault, Marx und Hegel in ihre Überlegungen einfädelt und mit welcher Leichtigkeit sie ihrem Thema gerecht wird. Tollerweise auch ein feminist friendly book. Eines, dass ich verleihen möchte muss, an viele Freundinnen. Weil es gut ist und Gedanken macht, die sich Gedanken machen, die sich und so weiter.

übersetzt von Anke Grube

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