Durs und Helene und

Das ist wirklich großartig:

1. Das da lesen.
2. Nicht verstehen.
3. Noch mal lesen.
4. Über den Durs schimpfen. („Wie kann man bloß so schwurbelig schreiben?“ „Meint der das ernst?“ „Ist der blöd?“)
5. Das hier lesen.

Wie der sich gerade ins Fäustchen lachen muss, der Durs. So ein Scherzkeks.

via Andrea Diener

Advertisements

Lesung Nr. 7

Ein weit entferntes Nachhinein. Hineinhorchen in den letzten August, Hausnummer 27. Der große Saal der schönen Aussicht zwei.

Die Vor’arbeit‘: Probelesen am Mainufer (Restverbrannter Sommerrücken), Titelblätter basteln, Reader zusammenstellen, setzen, drucken, heften. An frisch vom Drucker ausgespuckten Papier die Finger verbrennen. Lastminuteland: Schlafplätze alle ausgebucht. Aber es wird. So wie es immer wird.

Auf den Stühlen liegen bunte Zitatzettelchen, bald dann viele Menschen. Wirklich viele Menschen. Volle Menschen. Nein, also, voll von Menschen. Carolin Dabrowski stellt neue Höhenrekorde in Sachen herzliebste Anmoderation auf; gelesen wird zwischendrin natürlich auch. Am Ende gibt es Sonnenblumen für die Menschen, die nicht da sind.

Danach dann zumindest halbvolle Menschen in den „Gesammelten Untertreibungen“, denn es gibt Sekt für uns. Für mich noch eine Handvoll Abschieds-oh-mein-Gott-es-war-so-schön-Melancholie und ein Pochen auf Tisch und Stuhl und Wohnhaus.

Mein Haus das ist die Möglichkeit,
– schöner als Prosa ist’s -,
mehr Fenster als das andre hat’s,
an Türen ist’s ihm über.