12von12 – Juli

Juli-Tag, der auch schon wieder länger her ist. Ein Tag vor dem Tag einer Uniklausur, an der mir was lag, abgefragt wurden zwei Semester Einführung in die amerikanische Geschichte. Wie die Tage davor, verbrachte ich ihn bis auf die notwendigen Lernpausen nonstop mit Stoff, und trotzdem passte zu wenig Stoff in seine kurzen Stunden. This day was made possible by: den Rücken freigehalten bekommen.

 

IMG_0008 Tag mit Kaffee beginnen. Die letzten Tage in Kaffee gelebt und Kaffee ausgeschwitzt. Fürs Duschen länger keine Zeit gehabt. Ich klebe.

IMG_0014Die Tomatenbabies und alles andere Grünzeug duschen, Morgenrunde.

IMG_0015Endlich mich selbst ins Wasser stellen. Das Duschgeljellyzeug bröckelt mittlerweile und ist unhandlich as fuck, aber ich liebe den Duft und dass da was von Examensvorbereitung steht. Leicht zu beeindrucken.

IMG_0019Revise, revise, revise. Ich gehe alle Fragen durch, sortiere und gucke, was ich noch vertiefen muss. Fragt mich was zu den New Deals, bei dieser Frage fliegen mir alle Details in die Fingerspitzen. (Na, was kam dann nicht dran?)

IMG_0023Pause. Schnelle Nudeln mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, einem Schneesturm Parmigiano und Basilikum.

IMG_0025(1)Vorlesung zum Beginn der Sklaverei verpasst, Lücken auffüllen mithilfe von John Green, in den ich Dank des Crash Course in US History ein bisschen (sehr) verknallt bin. Compassionate high speed history. <3

IMG_0034Trotzdem irgendwann nur Brei statt Konzentration zur Verfügung. Im Hof vor dem Haus ist ein Gartenfest, für das ich keine Zeit habe. Mein Trost ist, dass es angefangen hat zu regnen.

IMG_0041Selbstgesponnene Wolle abgehängt und zusammengewickelt, nachdem ich sie über Nacht gewaschen und zum Trocknen aufgehängt habe. Es ist Tour de Fleece und ich verbringe die Nächte spinnend, während Crash Course-Marathonsitzungen.

IMG_0047Kind und Freund sind zurück von ihrem langen Ausflug und haben die offiziell beste Pizza der Stadt mitgebracht. Der Freund hat in der Woche vor der Klausur klargemacht, dass ich die Wohnung tagsüber zum Lernen für mich habe und das Kind hat gelernt, Pizza zu sagen. Highly appreciated.

IMG_0051Irgendwas für 750words ins Textfeld kopiert. Keine Zeit mir Gedanken zu machen, die nicht zum Thema passen.

IMG_0055Ein wenig spinnen. Ich nehme an, dass ich dabei Stuff You Missed In History Class gehört habe, aber die Erinenrung verschwimmt.

IMG_0060Was ich habe, was ich können muss, farblich sortiert, chronologisch und thematisch geordnet. Was vor diesem Schlafengehen nicht sitzt, findet keinen Platz mehr.  Was hoffentlich noch Platz findet: meine Lieblingsfragen in der Klausur. (Spoiler: Some do, some don’t.)

6

Den Juni fast vergessen. Dabei war er gut (zu mir). In einen Rhythmus und einen Gelingen kommen, meistens nicht so dumme Sachen sagen oder schreiben (manchmal schon), den Rest der Zeit immerhin die Augenbrauen in die Sonne halten. Was auch immer ich will, es wird. Nicht nur weil ich mein Wollen zurückhalte.

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gelesen: Redefining Realness von Janet Mock (yes!), Ferien für immer von Christian Kracht et al (fad), Ich bin Ich von Judith Jannberg (naja), Das Zimmer von Helen Garner (taugt), Von der Schwierigkeit eine gute Stiefmutter zu sein von Ulrike Millhahn (pfff), viele nutzlose Abstracts und einige Journal-Artikel, die auf meine Recherchefrage passten. Darunter 40 fantastische Seiten From Choice to Reproductive Justice: De-Constitutionalizing Abortion Rights von Robin West im Yale Law Journal.

geschrieben: eine Rezension für kleinerdrei zu Fresh Off The Boat, noch eine Rezension für kleinerdrei zu Girlhood/Bande des filles, eine kleine geschichtswissenschaftliche Hausarbeit

gesehen: Die erste Staffel Orange is the New Black. Bestmögliche Serie. Runde und komplexe Figuren und dazu ein Storytelling, das süchtig macht. Und: gesehen worden.

gehört: Musik im Auto, die ich mir ausgesucht habe. (Geburtstagsprivileg) Die Setlist einer 90er Party. Die ich für Eurotrash und Boybands besuchte und nach raumgreifendem Headbangen zu Killing in the Name mit dem Vorsatz verließ, wieder mehr Gitarrendinge zu hören. (Pop: mit Pferdeschwanz tanzen. Rock: Pferdeschwanz lösen und los.)

gerochen: eine mit Lack gestrichene Wand in einem Uniflur, in dem sich die Fenster nicht öffnen lassen. Hielt über Wochen. Und ich mir die Nase zu.

geschafft: die Hausarbeit am Wochenende vor meinem Geburtstag zu schreiben und trotz Abgabefrist bis zu eben jenem Tag einen schönen Freizeitparktag zu haben, statt vor dem Bildschirm zu verzweifeln. 100 von 100 fucking Punkten dafür zu bekommen. Schönste Anerkennung mit einem Zwinkern für andere Uniarbeit. Und Lohnarbeit.

gelernt: dass ich das mit der Uni hinbekomme. Gut hinbekommen kann. Ich muss es nur machen.

gesucht: Garderobenmarken.

(raus)gefunden: dass es in Frankfurt ab dem Wintersemester 15/16 Gender Studies als Nebenfach geben wird. Seit ich vor zehn Jahren in Schweden zur Schule ging (und lange annahm, soetwas wie ‘genusvetenskap’ könne es nur dort geben), träume ich davon, das in echt und offiziell zu studieren. Daumen halten.

gefühlt: mutig, überheblich, sehnsuchtsvoll

12von12 – Juni

Löchrige Erinnerung an einen warmen, abends stickigen Tag. Ich bin zwei Wochen zu spät mit diesem Beitrag. Zu spät zum Beispiel dafür, mit den Fotos vom Tag in der Liste bei Draußen nur Kännchen zu stehen. Dafür dort mehr von anderen.

1506121Ein frühes Frühstück, so für meine Verhältnisse. Lieblings-Discounterküchlein; wenn ich es esse, lasse ich den Zucker aus dem Kaffee
150612Endlich angefangen, Orange is the New Black zu schauen. Unfassbar, was ich verpasst habe, die Serie ist perfekt. Und ich so süchtig, dass ich morgens zum Frühstück eine Folge gucke, weil die zwei Folgen vorm Schlafengehen nicht genug waren.

IMG_20150612_115209Tägliches Ding. So sieht es aus, 750 Worte zu schreiben, wenn man nebenbei Serien guckt. Ohne Pause geht das sonst in bequemen 25 Minuten.

IMG_20150612_125754Meine Babys versorgt. Der Balkon ist voll wie nie zuvor. Tomaten, Paprika, Sonnenblumen, Kapuzinerkresse, Kürbis, Erdbeeren, you name it. Und ich brauche mehrere Gießkannenladungen, um sie zu füttern.

IMG_20150612_135002In der kühlen S-Bahn an einem Buch weitergelesen, das ich mir lang aufgehoben habe. Ich wünschte, Andrea hätte es lesen können, aber dafür hätte eh die Übersetzung gefehlt. Deutschsprachige Verlage, na, Lust?

IMG_20150612_140204Mich auf dem Messegelände verlaufen, bei der Mission, meine verbrauchte Uniform gegen eine frischgewaschene einzutauschen. Kein Wetter, um durch einen Glasgang zu laufen.

IMG_20150612_145421Und nicht die richtige Kleidung für dieses Wetter. Ich bin noch nicht auf Sommer eingestellt.

IMG_20150612_152903Nachhause gekommen, ein Geschenk im Briefkasten gefunden. Oh! <3

IMG_20150612_201009Der alte jüdische Friedhof, auf den man von der Krippe die schönste Sicht hat, im Juni.

IMG_20150612_215016Kind abgeholt. Wir haben ein Wochenende ohne Kindsvater vor uns und immer, wenn ich mit Kind alleine bin, mache ich Selfies mit uns beiden.
IMG_20150612_215749Langer Spielplatznachmittag mit Kind, erwachsener Freundin und deren Kind. Ich lasse die große Kamera daheim und bin viel entspannter. Eisessen. Dem meist zufriedenen Kind hinterherlaufen. Als wir im Sand sitzen und ich von Unilektüre zum gläsernen Aufzug erzähle, gestikuliere ich wild Mittelfinger in der Luft rum, woraufhin sich eine andere Mutter zu uns setzt. Ich weiß nicht, ob aus Sympathie oder Besorgnis um ihr Kind und dessen Sandspielzeug. Ich jedenfalls wünsche mir mehr Mütter mit Mittelfingern gegen das System.

IMG_20150613_011616Kind im Bett. Mit Strickzeug vor der nächsten Folge OITNB sitzen und bei geöffneter Balkontür auf das Gewitter hoffen.

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Die Spitze meiner Schuhe auf mit pinker Kreide bemaltem Boden.Die Füße in den Wind halten. Die Füße ganz weit in den Wind halten und das Gesicht auch und mit den Füßen nicht an Nadelwaldwipfel stoßen und mit den Händen gut festhalten, weil hui, Kettenkarussel. Eines, das so quietscht, als beherberge es die leisen Schreie verlorener Seelen, kein Scherz. Ich fahre allein Kettenkarussell und ehe die Runde um ist, fragt der Mann, der es bedient: “Nochmal?” – Nochmal! Wir heben wieder ab, die vielen leeren Sitze und ich. Wir fliegen und weil ich Geburtstag habe, stelle ich mir vor, dass ich eine Prinzessin bin. Ich trage ein Kleid, das zum Geburtstagskleid wird, das zum Prinzessinenkleid wird. Meine Loafer, die aussehen wie die Schuhe von den unverheirateten Prinzessinen oder noch-nicht-Prinzessinen aus dem Grimms-Märchenbuch meiner Kindheit, habe ich sicherheitshalber ausgezogen. In der Luft Strumpfhosenbeine mit Laufmasche, darin Wind. Es ist angenehm, aber ich fühle nichts.

5

Bye bye, Mai. Grün genug, und voller Zeug, das ich im März schon hätte machen sollen. Geld verdienen zum Beispiel, aber im März habe ich es für eine Bewerbung auf den Kopf gehauen. Viel Unerledigtes hier. Viel zu wünschen und wenig Umsetzungsvermögen. Im Baum am Balkon haben Raben oder Krähen gebrütet. Ich erkenne den Unterschied nicht. Jetzt hört man ihr Baby-Gekrähe. Oder Gerabe. Was es ist, es macht ein zärtliches Gefühl.

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gelesen: The Radical Doula Guide von Miriam Zoila Pérez. Wichtiges politisches Grundlagenwissen für alle Leute in Geburtshilfe und Schwangerenbetreuung, aber überraschend wenig Neues für mich. Trotzdem froh, an der Crowdfundingaktion zur Wiederauflage beteiligt gewesen zu sein.
Kurz und bündig – Die schnellsten Geschichten der Welt, “eingefangen” von Daniel Kampa. Ethikbuchtextchen.
Und Lektüre für die Uni, von katastrophal (David P. Barash) zu Texten, die komplexe Verhältnisse augenöffnend gut zusammenbringen (Joan C. Williams).

geschrieben: einen Streikaufruf bei kleinerdrei, eine Übersetzung für das Magazin progress, mindestens 750 Worte jeden Tag, eine Play- und viele To-Do-Lists.

gesehen: die erste Staffel Fresh Off the Boat, alte Folgen Fireman Sam, simultanübersetzt fürs Kind, und 90er-Jahre-Krimis aus dem öffentlichen Rundfunk, weil ich vergaß, den Fernseher auszuschalten.

gehört: alte ESC-Favoriten rauf und runter, die neuen nach dem Finale als Ohrwurm beim Aufwachen, jeden Tag einen anderen. (Lettland, Serbien, Montenegro, Schweden, Georgien)

gerochen: Mandel-Pflegelotion. Meine Finger, nachdem sich ein Tomatentrieb zwischen ihnen befand. Pollen, die klebrigem Chlor ähneltem.

geschafft: lange und kurze Schichten Lohnarbeit an der Messe. Meine erste Rechnung geschrieben, anderes Geld angeleiert.

gelernt: wie man (nicht) damit umgeht, wenn ein Koffer aus der Garderobe verschwindet. Dass ich diese Arbeit wirklich gerne mache. Verschiedene Ballettbewegungen, und dass ich diese Sportart noch viel mehr wirklich gerne mache. (Und mehr Body Issues in allen Yoga-Gelegenheiten, an denen ich teilnahm, als im, ausgerechnet, Ballett.)

gesucht: eine These und Quellen für eine Hausarbeit, die an meinem Geburtstag fällig ist. Zeit, sie zu schreiben.

gefunden: Quellen.

gefühlt: verwundbar. Vielleicht ein Gewinn.

like a phoenix

Ein runder Icon, darauf in orangerot ein Phönix und unter ihm steht "100 in a row" und darutner das Datum "5-14-2015" und im unteren rechten Ekc des Bildes steht der euphorische, fantastische Ausruf "100 day streak!"Das da hat fast drei Jahre gedauert. Ich habe mir einen Phönix erschrieben, bei 750words.com. 100 Tage am Stück, kein Aussetzer, nicht einmal vergessen. Das hat mehrere schwere Anläufe gebraucht, das letzte Mal bei irgendwas mit achtzig Tagen gescheitert, dann alles auf Anfang. Der Frust so groß wie die Tage, die ich es schon geschafft hatte, und der nächste Anlauf immer der schwerste. Aber jetzt, endlich.

Caro ist zu verdanken, dass ich damit anfing; perfekte kleine Schreibangelegenheit, in die ich schnell verknallt war. Die Idee basiert auf den Morgenseiten aus Julia Camerons The Artist’s Way, ein ansonsten eher käsiges Buch, das ich auch schon in der Hand hatte. Sogar mal zwei Wochen Morgenseiten auf Papier geschrieben und in datierte Briefumschläge gesteckt, aber das war viel Mühsal (kleine Bleistifthandschrift) mit wenig Anlass für Konsistenz.

Nun Vögel als Ansporn, und tägliche Erinnerungsmails. Es sind oft nicht die Texte, die ich gerne geschrieben hätte, aber das Tippen führt mich ähnlich oft zu Themen, die besser ausgeschrieben sind als nur mal angedacht, auf die ich erst komme, wenn ich schon ein Stück im Text drin bin.

Das Schreiben selbst ist nur die Hälfte der Arbeit. Die andere Hälfte ist, es täglich zu tun. Und das hier hat was verändert.

12von12 – Mai

Ein Dienstag, voll mit Bildschirmarbeit, aufgebaut auf zu wenig Schlaf. Ich hatte vergessen, dass ich mich für Montag auf den Redaktionsplan von kleinerdrei.org eingetragen hatte und verschob diese Arbeit in die Nacht auf Dienstag. Mehr Bilder von diesem Tag könnt ihr euch auf den Bildschirmen eurer Wahl hier ansehen.

IMG_3843Von einem Kaffee in den Tag geholfen bekommen. Die Tasse habe nicht ich ausgewählt, die wunderbare Person, die mir den Kaffee ans Bett brachte, hat zufällig passend in den Schrank gegriffen.

IMG_3845Verfeinernde Textarbeit. Details recherchieren, Links raussuchen, mich auf It’s like they know us festlesen.

IMG_3852Alles fertig und fein gemacht, last Minute. Es bestätigt sich erneut: ein Text füllt den Raum bis zur Deadline ziemlich genau aus. Meistens. Mindestens.

IMG_3856Weil ich müde bin und in den letzten Stunden eh viel geschrieben habe, kopiere ich meinen Blogtext einfach in das Textfeld von 750words.com. Das ist ein wenig geschummelt, aber pfff. (Fast hundert Tage! So knapp! Nach JAHREN ein neuer Vogel-Badge in Sicht!)

IMG_3863Duschen, endlich. Und Haarewaschen. Siehe Bild Nr. 1, hallo war das notwendig!

IMG_3865Beim Versuch aufzuräumen von Schlafmangel und Kaffeeüberfluss zittrig letzteren verschütten. Aber nicht auf die frisch angezogene Kleidung, zum Glück.

IMG_3888xDie schwerste Aufgabe von allen schweren Aufgaben: mich darum kümmern, Geld zu erhalten, vor allem, wenn es mit Papierkram zu tun hat. Papier gegen Papier tauschen.

IMG_3889Das Kind aus der Krippe abholen. Der alte jüdische Friedhof nebendran ist grün und schattig, lush. Wo ich sein sollte, eigentlich: in der Uni. Als ich gedacht hatte, dass es unpraktisch sei als Elter eine Veranstaltung von 18 bis 20 Uhr zu haben, hatte ich noch keine Veranstaltung von 16 bis 18 Uhr. Das ist die Abhol-Rushhour für Vollzeitkrippenkinder.

IMG_3901Mit Kind kurz auf dem Spielplatz gewesen. Es wollte selbst wieder heim und wir sind mit dem Donnergroll vor der Haustür. Den Regen hinterm Fenster, nicht im Nacken. Auf dem Weg das Paketauto sehen und Glück, es klingelt kurz darauf. Die nächste Ballettstunde trage ich Schuhe, die passen und eine Leggins, hinter der meine Unterhose unsichtbar bleibt.

IMG_3902Abendessen. Nudeln, die von meinem Mittagessen übrig blieben, mit selbstgemachter Soße aus der Plastikdose. Beides erst kalt, dann “heiß! heiß!” . Das einzige Wort, das das Kind flüstert. Wir pusten.

IMG_3904Auf dem Sofa sitzen und Geschichten vorlesen. Vorlesen = das Buch halten und den Text mit Gesten geschmückt auswendig vorsagen. Rinse & repeat.

IMG_3905Der Papa zuhause. Das Kind mit ihm im Bett und ich auf dem Balkon, eine Pause vor dem kleinerdrei-Hangout. Mit Kaffee, weil noch was zu schaffen ist, vor dem Schlafengehen. Das Kind aus dem Bett raus und auf den Balkon. Widerwillig wieder zurück. Ich höre von außen durch das Schlafzimmer, wie es sich empört in den Schlaf schreit und gehe, um ihm über den Kopf zu streicheln. Gegen Mitternacht lege ich mich dazu.