12von12 – Mai

Ein Dienstag, voll mit Bildschirmarbeit, aufgebaut auf zu wenig Schlaf. Ich hatte vergessen, dass ich mich für Montag auf den Redaktionsplan von kleinerdrei.org eingetragen hatte und verschob diese Arbeit in die Nacht auf Dienstag. Mehr Bilder von diesem Tag könnt ihr euch auf den Bildschirmen eurer Wahl hier ansehen.

IMG_3843Von einem Kaffee in den Tag geholfen bekommen. Die Tasse habe nicht ich ausgewählt, die wunderbare Person, die mir den Kaffee ans Bett brachte, hat zufällig passend in den Schrank gegriffen.

IMG_3845Verfeinernde Textarbeit. Details recherchieren, Links raussuchen, mich auf It’s like they know us festlesen.

IMG_3852Alles fertig und fein gemacht, last Minute. Es bestätigt sich erneut: ein Text füllt den Raum bis zur Deadline ziemlich genau aus. Meistens. Mindestens.

IMG_3856Weil ich müde bin und in den letzten Stunden eh viel geschrieben habe, kopiere ich meinen Blogtext einfach in das Textfeld von 750words.com. Das ist ein wenig geschummelt, aber pfff. (Fast hundert Tage! So knapp! Nach JAHREN ein neuer Vogel-Badge in Sicht!)

IMG_3863Duschen, endlich. Und Haarewaschen. Siehe Bild Nr. 1, hallo war das notwendig!

IMG_3865Beim Versuch aufzuräumen von Schlafmangel und Kaffeeüberfluss zittrig letzteren verschütten. Aber nicht auf die frisch angezogene Kleidung, zum Glück.

IMG_3888xDie schwerste Aufgabe von allen schweren Aufgaben: mich darum kümmern, Geld zu erhalten, vor allem, wenn es mit Papierkram zu tun hat. Papier gegen Papier tauschen.

IMG_3889Das Kind aus der Krippe abholen. Der alte jüdische Friedhof nebendran ist grün und schattig, lush. Wo ich sein sollte, eigentlich: in der Uni. Als ich gedacht hatte, dass es unpraktisch sei als Elter eine Veranstaltung von 18 bis 20 Uhr zu haben, hatte ich noch keine Veranstaltung von 16 bis 18 Uhr. Das ist die Abhol-Rushhour für Vollzeitkrippenkinder.

IMG_3901Mit Kind kurz auf dem Spielplatz gewesen. Es wollte selbst wieder heim und wir sind mit dem Donnergroll vor der Haustür. Den Regen hinterm Fenster, nicht im Nacken. Auf dem Weg das Paketauto sehen und Glück, es klingelt kurz darauf. Die nächste Ballettstunde trage ich Schuhe, die passen und eine Leggins, hinter der meine Unterhose unsichtbar bleibt.

IMG_3902Abendessen. Nudeln, die von meinem Mittagessen übrig blieben, mit selbstgemachter Soße aus der Plastikdose. Beides erst kalt, dann “heiß! heiß!” . Das einzige Wort, das das Kind flüstert. Wir pusten.

IMG_3904Auf dem Sofa sitzen und Geschichten vorlesen. Vorlesen = das Buch halten und den Text mit Gesten geschmückt auswendig vorsagen. Rinse & repeat.

IMG_3905Der Papa zuhause. Das Kind mit ihm im Bett und ich auf dem Balkon, eine Pause vor dem kleinerdrei-Hangout. Mit Kaffee, weil noch was zu schaffen ist, vor dem Schlafengehen. Das Kind aus dem Bett raus und auf den Balkon. Widerwillig wieder zurück. Ich höre von außen durch das Schlafzimmer, wie es sich empört in den Schlaf schreit und gehe, um ihm über den Kopf zu streicheln. Gegen Mitternacht lege ich mich dazu.

4

Ahapril. Wenig Disziplin. Zumindest Zuverlässigkeit, jeden Tag zu schreiben, jeden Tag Pflanzenbabys zu gießen. Spielplatz- und Streichelzoobesuche. Kopfüber im Minivergnügungspark. Barfuss im Planschbecken. Mal mehr raus in die Welt, weil es wirklich schön da ist.Ein großes Rhabarberblatt als Hut auf meinem Kopf, in einem Garten, aber es ist nur ein Teil meines Kopf abgebildet. Daneben ein Bild von dem Rhabarberblatt und seinem Rand aus meiner Prespektive.

Monatsportrait: Rhabarber satt. Ein Dach, ein Schatten, ein Ausblick.

gelesen: eine Absagemail, die so gut formuliert war, dass sie tröstete. Blackbox von Benjamin von Stuckrad-Barre angefangen. Meistens peinlich. (Das Buch eröffnet mt einer Analogienspielerei, in der ein Party- und Sexding ausschließlich mit Computer-Begriffen beschrieben wird. Zum Beispiel: “Sie verknüpfen sich. Doch Achtung: Dabei können Viren übertragen werden.”) Sweet Sixteen von Birgit Vanderbeke. Meistens langweilig.

geschrieben: etwas über Spielplatzperformances & einen Fernseh-Rant auf kleinerdrei und immer noch konstant 750 Worte.

gesehen: Scharf, durch eine neue Brille. Parks & Recreation zu Ende, mit schwerem, warmem Herzen. Die vierte Staffel Girls. Darin die schönstmögliche Szene davon, wie eine Frau Sex ablehnt und den, der sie erregt darum ersucht, auslacht. “Go take a shower.”

gehört: Die Hörbücher der Känguru-Werke zu Ende.

gerochen: Flieder und Regen. Zitronige Scheibenwischerflüssigkeit.

gelernt: aus Unitexten, die gut aufeinander aufgebaut sind, Anden- und Navajozwirnen, und dass ich zu wenig Englisch spreche, im Vergleich dazu wie oft ich es höre.

gesucht: das richtige Fach und Material für sowas. Die richtigen Worte. Meinen Schlüssel.

geschafft: aus Samen Keimlinge und daraus kleine Pflanzen werden zu lassen. Sonnenblumen, Paprika, Tomaten, Rätselblüten.

gefühlt: müde, nervös, sonnenwarm. Unproduktiv.

12von12 – April

Aprilsonntag. Ein Tag nach einem Bewerbungsauswahltag, ein Tag vor Semesterbeginn. Ein sonniger Dampfseisenbahnzufallsglückstag. Fast vergessen, ihn zu zeigen, aber noch nicht zu spät, um ihn in der Liste bei Draußen nur Kännchen herumzuzeigen. Dort mehr Bilder, von mehr Menschen.

IMG_3347Mittags mit Kaffee im Bett den Tag begonnen. Freund und Kind waren da schon Stunden unterwegs, unter anderem in einem Kindergottesdienst, der nach Spaß klang.

IMG_3365Pflanzen gegossen. Diesmal sterben sie nicht an Vernachlässigung, ich drehe jeden Tag morgens und abends eine Runde mit Sandkastengießkanne und schaue wie es um größere Pflänzchen und kleinere Keimlinge steht. (“Du bist aber groß geworden…”)

IMG_3371 In Sommerkleidung geschmissen. Lieblings-T-Shirt, seit mein T-Shirt mit Zombie-Cupcake von Natalie Dee verschwunden ist. (I’m looking at you, gendercamp 2012! Oder Mülheimer Theatertage 2012!)

IMG_3420Selfie mit Baum und Baby. Auf dem Weg zum Spielplatz.

IMG_3421Oh-oh here she comes! She’s a steam breather! Der Blick vom Spielplatz auf die vorbeifahrende Dampfeisenbahn.

IMG_3422Und der Blick von der Dampfeisenbahn auf den Spielplatz. Wir haben ein bisschen gewartet, sie hin und her ziehen lassen und sind selbst am neuen Bahnsteig an der neuen EZB eingestiegen, der so gut unter Gras versteckt ist, dass die Leute, die darauf picknickten, überrascht waren, dass dieser Zug da hielt.

IMG_3423Ich liebe Dampfeisenbahnen. Von innen und außen. Ich liebe ihr Tuten und wie sie duften, wenn man den Kopf aus dem Fenster hält (‘bitte nicht herauslehnen’), ich liebe, wie die Menschen von außen auf sie schauen und zeigen, und selbst von innen die Trainspotter draußen zu fotografieren.

IMG_3424Pause gemacht am Main. Das Kind lief zur Kante. Damit es nicht weiter läuft, habe ich mich daneben gesetzt, beinah beinebaumelnderweise.

IMG_3425Schlafende Fische am Wasser.

IMG_3429Dann ist da noch die Story, wie ich eine Weile auf dem Sofa lag und was las, als alle anderen schon längst schliefen und dann später vom Sofa aufstand, um ins Badezimmer zu gehen und beim Blick in den Spiegel überraschend eine Strumpfhose in meinem Rücken fand. Well, hello!

IMG_3431Ausnahmsweise abends meine 750words geschrieben. Das ist anstrengender als morgens; viele Pausen gemacht, aber immerhin nicht geschummelt.

IMG_3435Zum Glück noch rechtzeitig vor dem neuen Tag fertig geworden, der Router ging überraschend schlafen. Da wollte ich noch gucken, wie mein Uni-Stundenplan für den nächsten Tag aussieht. Als ich vom f5 drücken müde wurde, legte ich mich zum Router und deckte mich zu.

3

Okay, März. Mehr von ihm erwartet, mir mehr und ganz was anderes für ihn vorgenommen. Da sollte Kunst rein und dann war es vor allem Kapitalismus. Trotzdem gut gefüllt und angenehm, der Monat.

Ausschnitt aus einem Ausdruck vom Fotofix-Passbildautomaten, untere Reihe. Auf dem linken Bild fallen mir die Haare lang runter, ich gucke schräg nach oben, auf dem rechten bild halte ich sie mit beiden Händen zu einer Hochsteckfrisur hoch. AUf beiden Bildern trage ich eine weiße Spitzenbluse und ziemlich rote Lippen.

Monatsportrait: als mir ein Euro fehlte, um biometrische Fotos im Passbildautomaten zu machen und ich stattdessen sogenannte Spaßfotos machte, weil der Automat kein Rückgeld gab.
(Fotos für einen Reisepass; um fliegen zu können. Wenige Stunden nach dem Absturz der Germanwings-Maschine und noch völlig clueless.)

gelesen: Schriftsteller, von Jessica Durlacher. Bäh, ist das schlecht. Danach Liebesfluchten von Bernhard Schlink. Sehr gut gemachte runde, volle Kurzgeschichten. Aber so glatt, dass ich vergessen habe, worum es bei den Geschichten eigentlich ging. Was vielleicht auch an der austauschbaren WHM-Perspektive lag.

geschrieben: ein Anschreiben, täglich 750 Worte, das zu meiner Lieblingsserienfamilie und das zum Schlaf, der mir geschenkt wird. Eine Miniatur für das Missy Magazine. Und diesen Text für Tausend Tode Schreiben umgeschrieben.

gesehen: Mitten in die Sonne rein. Und mir ist jetzt klar, warum es gefährlich ist, bei einer Sonnenfinsternis in die Sonne zu starren: weil es eh gefährlich ist, in die Sonne zu starren. D’uh. Zwei Tage vorher brennende Barrikaden vor meiner Haustür und auch sonst allerlei krasses Zeug vor den Augen.

gehört: Hubschrauber. Den Podcast The Longest Shortest Time, verspätetes Binge-Listening von der ersten Folge bis zur letzten. Einen besseren Podcast zu Elternschaft kann es unmöglich geben. Und mit den Ohren an einem Tiny Desk Concert von A Roomful of Teeth gehangen. Unbedingt bis zum Ende hören, wenn die Stimme von Dashon Barton als Licht durch all die bimbimbims und bams bricht.

(Immer noch verknallt in Caroline Shaw. Aus Gründen: “In conversation, Shaw is frank, unpretentious and attuned to cliché. She lightheartedly brushes off a generic question about her compositional influences and responds to a query about how her gender affects her music by saying, “I just barfed in my mouth.”“)

gerochen: an Lippenstift von Manhatten (nom) und Kackepopos vom Kleinkind (not so nom).

gelernt: einen Donut-Dutt zu machen, dass Perlweiß wirklich funktioniert, wie Schminken in echt geht. Und nützliche Vokabeln.

geschafft: aus Samen Keimlinge werden zu lassen, Deadlines einzuhalten, Einladungen zu Bewerbungsgesprächen zu erhalten.

gesucht: passende, bequeme schwarze Pumps. Ruckedigu, Blut ist im Schuh.

getroffen: tollste Frauen, mit denen befreundet zu sein, eine Ehre wäre. Frauentagsempfang und Frauenkampftagsdemo FTW. Und mit Befürchtungen mitten ins Schwarze.

gefühlt: angenommen, leichtfüßig, aufgeregt und motiviert.

a painting for hope

Durch Isabel Bogdan vor Monaten Wochen einen Hinweis darauf bekommen, dass das Künstlerehepaar C. P. und Heidi Seibt ein Jahr lang kleine Gemälde gegen Hoffnungen eintauscht. Richtig verschenkt, sogar mit Porto. Jeden Tag gibt es ein neues Bild, für das man eine Hoffnung einreichen kann, wenn es eine_n anspricht. Wenn mehr als eine Person sich das Bild wünscht, wird gelost.
Nachdem ich mich einige Male vergeblich auf ein Bild beworben hatte und schon ausrechnete, wie häufig ich eine Hoffnung einreichen müsste, um überhaupt eine Chance zu haben, je nach Durchschnittszahl der Bewerber_innen, ist es mir plötzlich doch geglückt. Bei einem Bild, dessen Hoffnung von allen eingereichten Hoffnungen meine Wichtigste war. Und, Knaller: es ist Bild Nr. 333.

Ich stehe vor einer mit schwarz-weißen Kleinigkeiten bebilderten Wand, trage ein Kleid in Blau, sodunkelfastschwarzblau und rot, habe einen Zopf zu einen Knödel gebunden und trage ein Bild in einem quadratischen Passe-Partout auf dem Arm. Das Bild darin besteht aus zwei schräg nach rechts gelehnten breiten Streifen, die auf einer Linie liegen, aber unverbunden sind. der Obere Streifenteil ist oben Schwarz und wird immer heller, ist klar und glatt. Der untere Streifenteil ist roange, rot und ein bisschen lila, ist wellig, wie als schmölze er.
Es gibt noch sechs mal die Chance, Hoffnung gegen Bild zu tauschen. Auf, auf!

 

 

12von12 – März

Ein sonniger Märztag. Der Zwölfte dieses Monats. Offengehaltene Augen und zwölf Bilder von diesem langen Tag, nicht nur von mir..

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Ich lerne eine meiner Muttersprachen neu, deren Klang mir so vertraut ist wie meine Fähigkeit sie anzuwenden abwesend. Mit Kaffee durch ein paar Vokalbelkarten blättern. Prăjitură. Ich kann kein rrr.

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Was ich kann: wieder regelmäßig schreiben, 750 Worte, mindestens. Wenn ich nicht so lange warte, nachdem ich aufgestanden bin, fällt es sehr leicht. First things first.

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Auch sinnvolle Texte schreiben. Mehrere Versuche für was Kurzes mit Pointe, mit Aussicht drauf, gedruckt zu werden. Gute Mühe, das wiederum nicht so leicht.

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Spätnachmittags das Kind von der Krippe abholen. Von der aus man die beste Sicht auf den alten jüdischen Friedhof hat und dafür die Nase nicht zwischen ein Türgitter klemmen muss.

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Einen schönen großen Vogel gesehen, der seine langen Schwingen ausbreitete, als wir ihm näher kamen, sich sonst aber sonnte.

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Mit dem Kind noch einen Abstecher zum Main machen, statt Spielplatz. Es schwebt voran.

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Dann diese fiesen Vögel. Das Kind torkelt in Richtung Gans und was macht die? Läuft mit Angriffsgeschnatter direkt auf das Kind zu, das nur wenig größer ist und in einem Duell mit ihr keine Chance hätte. Ich werfe mich dazwischen, trage das Kind von ihr weg. Und die? Rennt erneut zeternd auf das Kind zu, sobald es auf dem Boden steht. Holy fuck. Chill mal, Gans. Chill mal.

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Nach einem Flugzeug Ausschau gehalten, um es zu fotografieren, weil sich ein Wunsch darin verbirgt. In einer Stadt leben, in der es so konstant nach Flugzeug dröhnt, dass ich es nicht als Störgeräusch wahrnehme, aber wenn ich mal absichtlich eins sehen will, ganz schön lange warten und ins Blau starren muss.

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Dem Kind ein Eis versprochen, oder eher mir selbst (Matcha-Eis, nämlich). Die übermütige Idee, sich ins Café hinein zu setzen. Das Kind verzieht erst das Gesicht, wahrscheinlich weil Eis kalt ist, und klagt so sehr, dass wir wieder gehen. Ich nehme an, es wolle Eis, sei aber frustriert, weil Eis eine unangenehme Temperatur habe. Stellt sich heraus: Es ist frustriert, weil es selbst mit dem Löffel essen will. Ich bleibe ab da alle drei Meter stehen, um ihm vom Eis zu reichen.

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Zum Beispiel vor dem Museum für Moderne Kunst. Im Erdgeschoss des MMK ist ein Fenster einsehbar, zu einem holzverkleideten Zimmer mit Mikrowelle und Tassen. Ist das Kunst oder kann da ein_e Angestellte_r Pause machen?

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Zuhause zieht es das Kind zu den Bilderbücher, es zieht an der Decke auf dem Sofa und deckt uns zu. Wir lesen (ich singe) die Raupe Nimmersatt, bis es so sehr an einer Seite zieht, dass sie reißt. Dann verlangt es nach keinem neuen Buch mehr und schläft ein.

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Den verborgenen Wunsch offenlegen. Daumen (raus) halten.