Schnüpperle

“Schnüpperle” von Barabara Bartos Höppner. Mein Kernfamilienweihnachtsbuch. Das Kernfamilienweihnachtsbuch meiner Trans-Mutter. Es ist 43 Jahre alt und wird seit zwei Generationen vorgelesen. 24 Geschichten aus dem Adventsalltag von Schnüpperle, seiner großen Schwester Annerose, ‘Vater’, der ins Büro geht, und ‘Mutter’, die den Vormittag mit Schnüpperle zu Hause verbringt. Ich schrieb schon vom Klang der Sätze in Kerzendunkel. Letztes Jahr haben der, den ich liebe, und ich versucht, uns die Geschichten im abwechselnd vorzulesen, aber dann wurden wir krank oder schliefen zu unterschiedlichen Zeiten oder in unterschiedlichen Städten. Trost war, es im nächsten Jahr unserem Kind (auch ein Sternschnuppenwunschkind) vorlesen zu können. Am Arsch, ey. Aber auch, weil ich, obwohl es mir so lieb ist und auch duftet, es zu altmodisch für eine dritte Generation finde. Ich wünsche mir ein neues Buch mit zusammenhängenden Adventsgeschichten, die zeitloser oder moderner sind. Und verspreche, dieses Jahr schicke Sachen aus diesem Buch zu teilen. Was lest ihr und was bekamt ihr vorgelesen? Was empfehlt ihr?

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11 Gedanken zu “Schnüpperle

  1. Meine Brüder hatten das, als ich schon ein kleines bisschen zu groß dafür war, sie haben es geliebt, vor allem der eine, jeden Advent wieder hat meine Mutter jeden Abend eine Geschichte vorgelesen, festes Familienritual. Ich erinnere mich kaum an einzelne Geschichten, weil ich es eben immer nur noch so halb mitbekommen habe. Ich glaube, mein Bruder liest es jetzt auch seinem Sohn vor. Muss ich mal nachfragen. Und gleich mal nachgucken, ob es das noch gibt.

  2. Ich las selber. Genau das gleich Buch. Mein Exemplar dürfte zwar jünger gewesen sein, aber den Einband haben sie wohl nie verändert.

  3. Ein wunderschönes Adventkalenderbuch ist “Das Weihnachtsgeheimnis” von Jostein Gaarder. Ein Schaf, das vor dem Klingeln der Kassen im Kaufhaus davonläuft, und ein Mädchen, dem das ganz gelegen kommt, und dann so ganz viel Zeug zwischen “aww!” und “ach”.

  4. wir hatten das auch, sogar als Kassette, vorgelesen von der Autorin (ich fand die Stimme schrecklich tranig und Annerose … naja). Wie wäre es mit “Morgen, Findus, wirds was geben?”. Ist schon ein Weilchen her, dass ich es der Tochter vorgelesen habe. Ich mag die Illustrationen und es lässt sich von der Länge her locker bis Weihnachten strecken.

  5. Wir hatten auch so eins: “Die Weihnachtsmannfalle”. 24 kleine Geschichten vom 1. bis zum 24.12. Ich glaube, es ist nur noch antiquarisch zu bekommen. Es spielt es in einem Plattenbau in der DDR, in so einem habe ich damals auch gewohnt. Ich habe es geliiiebt und kriege heute noch Herzklopfen, wenn ich drin blättere. Diese kaum auszuhaltende Spannung bis zum großen Tag. Und dann – bleibt doch der Weihnachtsmann im Fahrstuhl stecken! Aber, puh, es geht alles gerade noch mal gut aus.

  6. Ich habe mir gerade die “Geschichten aus dem Mumintal” gekauft weil ich die letzte Geschichte darin Heiligabend bei meiner Familie als Weihnachtsgeschichte vorlesen möchte. Vielleicht wird daraus eine neue Tradition.

    Sonst habe ich keine Adventslesetradition, aber ich gucke gerne mit ein paar Freund_innen “The Nightmare before Christmas”.

  7. Pingback: verzweigen | Word up!

  8. als ich heute in der bibliothek war, kam ich an dem buch vorbei, dein blog fiel mir ein und ich wollte es ausleihen. dann war es aber nicht mehr im system und mir wurde es für 50 ct zum kauf angeboten. treffer!

  9. Pingback: übersprungen | Word up!

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